Katinka Theis

mini mountain memory, Kunst am Bau

2014

Installation aus Betonelementen, Holzbänken und einer Glaskonstruktion auf einer Fläche von 27 x 8 m

Die Installation "mini mountain memory" besteht aus fünf Bodenflächen und zwei kristallinen, plastischen Elementen aus Weißzement. Auf einem der plastischen Elemente befindet sich ein Aufbau von Gläsern, der sowohl als skulpturales Element, wie auch als transparenter Schutz gegen Lärm und weitere Einflüsse von der Strassenseite zu verstehen ist.
Grundbaustein für den Entwurf ist das Dreieck. Aus ihm entwickelt sich die Installation nach einem wachsenden Prinzip. Die begehbaren Bodenflächen führen richtungsweisend diagonal in die Fläche hinein und bauen sich zu zwei polygonalen Elementen auf. Der Raum wird durch die plastischen Elemente partiell abgegrenzt, wodurch ein offener Innenraum entsteht.
Dieser offene Innenraum stellt die Grünfläche mit Bäumen im Verhältnis zu den Betonelementen in den Vordergrund. Die einzelnen Elemente der Installation schaffen einen Raum, der Besuchern und Mitarbeitern der Zollanlage Situationen mit einer hohen Aufenthaltsqualität ermöglicht. Das geschieht vor allem durch die beiden plastischen Elemente, an deren Innenseiten Bänke integriert sind. Aus diesen zwei Positionierungen kann der Nutzer eine Perspektive wählen, die sich entweder dem Geschehen der Zollabfertigung entzieht, oder diese beobachtet