Gregor Krampitz

Zukunftsaussichten

2011

Preisträger 2011 der aquamediale 7

17 Hausgiebel auf der Hauptspree platzieren. Auf ca. 100 Meter sollen vereinzelt auf der linken und rechten Seite in Ufernähe ca. 2,50 x 1,80 Meter großen Hausgiebel ins Wasser der Spree gesetzt werden.

Gregor Krampitz nutzt die Kunst als Medium für gesellschaftspolitische Befindlichkeiten in der Umwelt. Was zunächst an Venedig erinnert und wie eine Versammlung stilisierter Spielzeughäuser über die Wasserfläche grüßt, ist in Wirklichkeit eine mahnende Botschaft. Die allmählich im Wasser versinkenden Hausgiebel stehen symbolhaft für den schleichenden Klimawandel, für Katastrophen wie Hochwasser und Überschwemmungen. Je nach Wellenschlag werden die Spiegelbilder zu schwankenden Fragmenten zerstückelt, die über den optischen Reiz hinaus auf die Gefahr steigender Meeresspiegel ebenso aufmerksam macht wie auf mögliche Überflutungen im Spreewald.