KiöR Künstler*innen

Benoit Maubrey

www.benoitmaubrey.com

Installation / Objektkunst, Klangkunst, Medienkunst, Partizipation, Skulptur

* 1952
Gruppen: Die Audio Gruppe

Index

Text

PARTIZIPATIVE / INTERAKTIVE KLANGSKULPTUREN
Seit 1991 realisiere ich partizipative Klangskulpturen aus ausgedienten elektronischen Apparaten wie Lautsprecher, Radios und Verstärker. Ich benutze diese als „Bausteine“, um monumentale Skulpturen im öffentlichen Raum zu errichten. Die Skulpturen erlauben dem Passanten, sich über eine Telefonnummer mit der Skulptur zu verbinden und über sie in den öffentlichen Raum zu sprechen.
Zum Beispiel SPEAKERS ARENA (Berlin 2019) war eine Skulptur aus ca. 300 recycelten Lautsprechern. Die Lautsprecher waren alle an eine Verstärkeranlage angeschlossen. Mit der Skulptur entstand ein „Hotspot“ für lokale Partizipation und Selbstdarstellung.
Das Publikum und lokale Akteure konnten die Skulptur auf verschiedene Arten zum Erklingen bringen durch Sprechen, Singen und Musizieren:
1. indem sie sich über ein Telefonnummer einwählten.
2. indem sie sich über Bluetooth und ihre Smartphones einloggten und z.B. Songs an die Skulptur weiterleiten.
3. indem sie sich vor Ort über den vorhandenen Line-In-Eingang mit einem Mikrofon oder anderen Instrumenten direkt an die Skulptur anschließen und spontan singen, sprechen oder musizieren.

Mein Projekt für 2020 heisst „STREAMERS - eine COVIDSKULPTUR": es handelt sich um eine Erweiterung des bisherigen Konzepts, indem mittels Video Streaming eine zusätzliche Option für die Kommunikation geschaffen wird. So können Anrufer per Internet "durch meine Skulptur“ die Besucher*Innen vor Ort sehen und ansprechen - ganz ohne direkten Körperkontakt.


PERFORMANCES MOBILE KLANGSKULPTUREN (1984 bis heute):

Seit Anfang der Achtziger Jahre baue ich ortsbezogene Klangskulpturen und elektroakustische Klangkostüme (unter anderen AUDIO BALLERINAS und AUDIO PEACOCKS) Die ersten Audio-Kleider und AUDIO UNIFORMEN waren mit Lautsprechern, Batterien, kleinen Verstärkern und Walkman ausgestattet. Aufnahmen von alltäglichen Geräuschen, z.B. Tierstimmen, Maschinen oder Stuhlknarren, dienten als Klangquellen. Die Performances mit den AUDIO UNIFORMEN fanden zumeist als spontane, oftmals provokante Aktionen im öffentlichen Raum, z.B. auf Plätzen und Bahnhöfen, statt. Aus den oft zufällig sich ergebenden Klangmischungen der herumgehenden Audio-Akteure ergaben sich ständig sich verändernde, rythmische Klangteppiche.
In den Jahren nach 1990 entstand die Arbeit AUDIO BALLERINAS, ein Performanceprojekt mit Tänzerinnen und klingenden Tanzröcken aus Plexiglas. Die Audio-Tutus waren meine ersten interaktiven, elektronischen Musikinstrumente, die eine in sich völlig autonom funktionierende Klangerzeugung und -wiedergabe ermöglichen. Zu Beginn waren die Audio-Tutus waren mit Solarzellen ausgestattet, so daß die Klänge durch Sonnenenergie erzeugt wurden. Intensität und Einfallswinkel des Lichts beeinflussen die Klangqualität. So konnten die Klänge durch Körperbewegungen verändert werden. Diese Technik wurde durch zusätzliche elektronische Bauteile und Sensoren weiter verfeinert. Mit Speicherchips, sogenannten „digital memories“, können Geräusche aus der Umgebung spontan aufgenommen werden. Die Klangfragmente werden durch Filter, Looping- und Pitching-Effekte verfremdet und unmittelbar wiedergegeben. Darüber hinaus wird durch Fotowiderstände und durch Lichtfrequenzwandler die Intensität des Sonnenlichts oder der Raumbeleuchtung in Klänge transformiert. Radio-, Funkempfänger und Kontaktmikrofone vervollständigen das modulare Equipment der Audio-Tutus.
Die AUDIO BALLERINAS sind gleichzeitig Musikerinnen und Tänzerinnen, die Klänge erzeugen und gleichzeitig darstellen. Klang und Bewegung verschmelzen zu einer Einheit. Durch improvisierte Körperbewegungen und strenge Choreografien produzieren und verändern sie die Klänge. Die Vielfalt, die Lenkbarkeit und Ausdrucksfähigkeit dieses elektronischen Klangspektrums ermöglichen für mich seither das Komponieren in einer vollig erweiterten Dimension, bei der die Dramaturgie der Performances und die Ausarbeitung der verschiedenen Klangszenen immer wichtiger wurde.

Als Auftragsarbeit für das Intercommunication Center in Tokio wurde 1997 das Projekt AUDIO GEISHAS entwickelt. Es entstanden elektroakustische Kimonos, bei denen die elektronische Ausrüstung der Audio Tutus weiter entwickelt wurde. Die Kombination aus High Tech und asiatischer Tradition ist ein besonderer Reiz dieser Arbeit, etwa durch die die Kombination und Konfrontation traditioneller japanischer Schamisen-Musik mit modernen japanischen Casio-Keyboard-Sounds. Die Klänge der AUDIO KIMONOS werden durch extrem lichtempfindliche Sensoren und Infrarotsensoren ausgelöst und führen wiederum zu einer Erweiterung der Beziehung zwischen Licht und Bewegung.
Bei der experimentellen Erforschung der interaktiven Einsatzmöglichkeiten meiner tragbaren Musikinstrumente sind Klang, Raum, Bewegung und Licht die Elemente, die ich in immer neuen Formen miteinander zu verbinden versuche. So ist das Lichtdesign und der Einsatz spezieller Lichtquellen zu einem wesentlichen Bestandteil der Audio-Inszenierungen geworden.
Seit 2002 arbeite ich an dem Projekt AUDIO PEACOCK (AUDIO PFAUEN) bzw. VIDEO PEACOCK (VIDEO-PFAUEN). Das sind elektronische Performanceinstrumente aus Plexiglas für Herren, deren klanggewaltige Lautsprecher-Räder auch als “Klang-Bild-Schirme” für Videoprojektionen dienen und so die selbst erzeugten Klänge simultan visualisieren können.
Für das Hörerlebnis spielen die Positionen der Audioakteure zueinander eine ebenso wichtige Rolle wie die Positionen des Publikums und das Environment der Aufführung. Aus der Auseinandersetzung mit dem Ort entstehen einzelne Klang-Aktions-Module, die ich zu performativen Raum-Klang-Kompositionen zusammensetze.


CV Performances und Festivals:
2019 Speakers Arena, Kulturhaupstadtfonds, Berlin.
Obelisk, Intersonanzen Festival, Potsdam, Germany.
2018 Obelisk, Cairotronica, Cairo.
Arena, Contemporary Art Forum Kitchener and Area, Canada,
2017 Field, Interim Festival, Grabenstetten (Schwäbische Alb) Germany.
2016 Karaoke Torii, Kamiyama, Japan.
2015 Shrine, Kobe Biennale, Japan.
Audio Guillotine, Brno International Music Festival, Czech Republic.
Erratiker, Kunstpflug eV, Baitz.
2014 Gateway, MaerzMusik, Berliner Festspiele.
2013 Audio Igloo, Skulpturenmuseum Glaskasten Marl.
The Cube, Hard Rock Hotel, Palm Springs, CA.
2012 Temple, Sound Art Exhibition, Center for Art and Technology, ZKM, Karlsruhe.
Cake, A TRIBUTE TO JOHN CAGE, MuseumsQuartier, Vienna, Tonspur e.V.
2011 Le Mur Sonore, Festival Accroche-Coeurs, Angers, France.
2010 Audio Guillotine, Loudspeaker Exhibition, Museumsquartier, Vienna,.
Speakers Gate, ObArt Festival, Kirschau, Bautzen.
2007 Audio Suitcases, IM AUGE DES KLANGS , Schloss Moyland/ Joseph Beuys Archive.
2004 Audio Igloo, sound sculpture in the Singuhr-Hörgalerie, Parochial Church/Berlin.
Audio Koffer, Sonoric Atmospheres/ Ostsseebiennale der Klangkunst.
1999 Audio Igloo, Hull Time Based Arts, UK.
1991 Speakers Monument, INTERFERENZEN– Art from West Berlin, Riga, Latvia.
1989 Speakers Container, Kunst im Container, Freiburger Kunstverein (catalog).
Le Polyphone (Project), Inventer 89, Avant-Premiere, La Garnde Halle de la Villette.
1987 Audio Fruhschoppen, Galerie Giannozzo. Berlin.
1986 Speakers Corner, Artcom Cologne.
1985 The Box, (with H.P. Kuhn), Berlin AvantGarde in Gasteig, Gasteig Culture Center, Munich.
Audio Mailboxes, Material & Wirkung eV., Berlin.
1983 Audio Treppenhaus, Kunstraum Projekt Schauplatz, Berlin (catalog).
1983 Audio Cafe Installation (with HP Kuhn), Kunst und Medien, Kunsthalle Berlin (catalog).
1983 Social Music Installation, Kunst und Medien, Kunsthalle Berlin (catalog).
Audio Bathtub (with HP Kuhn), Schauplatz im Kutscherhaus Berlin (catalog).
Merkurhaus als Glockenturm, Schauplatz/ IBA Vort Ort, Berlin (catalog).
1982 Audio Painting (with Bernward Meyer), Gallery no name, Berlin.
Foreign Artists in Berlin, Kunstquartier Ackerstrasse (catalog).



Electroacoustic Performances and Theater:

2016 Awa Odori 3000, LED Festival, Tokushima, Japan.
2012 Elektroprussians, Intersonanz Festival, Potsdam, BVNM.
2010 Sorben 3000 , ObArt Festival, Kirschau, Bautzen.
2011 Audio Ballerinas, Audio Cyclists, Audio Geishas, Plantagenets 3000, Festival Accroche-Coeurs,
Angers, France.
Larsen Ensemble, Ballet a Larsen, Spor Festival, Aarhus.
2010 Sorben 3000, ObArt Festival, Kirschau, Bautzen.
2009 Feedback Fred, NAISA (New Adventures in Sound Art), Toronto.
2008 Video Peacocks / CyberBirds, Hohenrausch Festival, Rostock.
2006 Feedback Fred and Video Peacock Digital Arts Week, Zurich.
2005 Electronic Guy Tour, Vancouver (Video In), NYC (Location 1).
2004 Audio Peacocks, gARTen event, BUGA Park Potsdam.
2003 High Fidelity, Musiktheatre im Revier, Gelsenkirchen (co-production mit Berndt
Schindowski).
2000 Geisha 3.0, Dock 11, Berlin.
1999 Audio Ballerinas and Electronic Guys, Theatre am Hallesches Ufer, Berlin.
Bong Boys. LICHT exhibition Völklinger Hütte, Saarbrucken.
1998 Audio Ballerinas and Electronic Guys USA tour, The KITCHEN (NYC), Scena
Theatre (Washington, D.C.), Buskers Fare (NYC).
1997 Audio Geishas, ICC-NTT Tokyo City Opera House.
1997 Cellular Buddies, SONAMBIENTE Sound Art Festival, Academy of Arts, Berlin.
1994 Audio Drama, Theatre zum Westlichen Staathirschen, Berlin.
1993 Audio Guards, Ultima Oslo Contemporary Music Festival, Oslo, Norway.
1990 Guitar Monkeys, Sound Symposium, St. John’s, Newfoundland.
1989 L'Opera Sonore (with Ralf Buron), Festival PERSPECTIVES, Saarbrücken.
1989 Guitar Monkeys Audio Ambush Tour/ Berlin, Front Kino, Cafe Swing, Fisch Buro, Ballhaus
Naunynstrasse, KOB.
Guitar Monkeys European Tour, Nürnburg, Regensburg, Amsterdam, Paris.
1988 Audio Cyclists, (with Ralf Buron), Festival des Arts Electroniques, Rennes (catalog).
1989 L'Opera Sonore, “Parcours Sonores”, Musée de La Villette, Paris.
1989 Audio Uniforms, Festival du Theatre de Rue, Aurillac.
1987 Festival du Fantastique, Annecy.
Audio Herd, Animal Art, STEIRISCHE HERBST, Graz, Austria (catalog).
1987 Audio Subway Controllers (Audio BVG), Die Anweisung Festival, Berlin (catalog).
1986 The Audio Steelworkers, ARS ELECTRONICA, Linz, Austria (catalog).
The Audio Jeans Uniform (with HP Kuhn), The Mattress Factory, Pittsburg, Pa.
Audio Uniforms" and Guitar Monkeys, Berlin Atonal Festival.
Guitar Monkeys, Fisch Buro, Berlin.
1985 Audio Herd, BUGA, Bundesgartenschau Berlin.
Menschen als Medien, Gallery no Name, Berlin (catalog).
Audio Herd, Berlin AvantGarde in Gasteig, Gasteig Culture Center, Munich.
Alternativa 4, The Audio Herd, Lisbon.
1983 Audio Clothes, Premier Festival de Performance, Gallery Donguy, Paris.
Audio Kleider, Kunst und Medien, Kunsthalle Berlin (catalog).
Audio Art, Gallery Pegasus, Berlin.
1.Mai Salon, Haus am Lutzowplatz (mit P. Feinauer , Manuela Kunz)
1982 Audio Painting, International Congress Center, Berlin.


Audio Ballerina Performances :

2017 Intersonanzen Festival, Potsdam.
2016 „Wired“ exhibition, Deutsche Technik Museum, Berlin.
2014 MärzMusik Festival, Berliner Festspiele.
2013 Skulpturenmuseum Glaskasten Marl.
„Nuit Blanche“ Kosice European Culture Capital, Slovakien.
2012 STATT FARBE: LICHT, Bauhaus Museum, Dessau.
2010 Zero1 Festival, San Jose Biennale, San Jose Ca.
2009 Berlinische Galerie, Berlin.
2008 MOSTRA DES ARTES SESC, Sao Paolo, Brazil.
Musica Ex Machina, MEM Festival.
INGENUITY, Cleveland Festival for Arts and Technology.
2006 Taipei Digital Arts Festival, Taiwan.
Sitelines Festival, NYC.
SIGGRAPH, Boston.
2004 Sonoric Atmospheres /Ostsee Biennale of Sound Art.
Thailand New Media Art Festival/Bangkok.
"Soundscape & Shadow" Musikfestival, Denkmalschmiede Höfgen.
Lowlands Festival, Holland.
Schweriner Kultursommer.
LEM Festival (Gracia Territoria Sonor), Barcelona.
2002 Location One, NYC.
Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwartskunst, Berlin.
Potsdamer Festspiele.
2001 KunstMuseum / Wolfsburg.
Berliner Festspiele.
New Haven Festival for Arts and Ideas.
Seoul Performing Arts Festival.
Medi@terra, Athens.
Musee des Arts et Industrie, Saint-Etienne.
FETA Festival, Gdansk.
2000 Monaco Dance Danses Forum, Montecarlo.
Tollwood Festival, Munich.
1999 IDAT (International Dance and Technology Conference), Phoenix, Arizona.
Danzdag, Kulturhus Aarhus, Denmark.
Les Nuits Savoureuses de Belfort, France.
1998 MALTA Festival, Poznan, Poland.
Stockton Riverside Festival, UK.
International Symposium for Electronic Arts, Chicago.
Sound Art Festival , Krakow.
1997 ISEA, Chicago.
Ostranenie Festival, Stiftung Bauhaus / Dessau.
1996 XIX International Triennale Exhibition of Milan.
International Street Theatre Festival, Holzminden.
KRYPTONAL Festival, Berlin.
38eme Rugissants, Grenoble.
1995 Krakow (THE KRAKOVIAN MEETINGS ).
Sound Art Festival, Hannover.
1994 International Symposium on Electronic Art, Helsinki.
German Television Video Prize, SWF, Baden-Baden.
1993 MEDIALE, Hamburg.
Art and Computers, University of Moscow.
"Augenlied", Schloß Pluschow, Mecklenburgische Künstlerhaus.
BECK Forum, Munich.
ULTIMA Festival, Oslo.
1992 Cleveland Performance Festival, Ohio.
The Night of Electricity, Rotterdam.
TISEA, Sydney.
1991 European Land Art Biennale, Cottbus, Germany.
1990 Festival les Arts au Soleil, Aeronef Lille, France.


Awards:

2018 Arena Sculpture nominated for the Participatory Architecture & Urban Interaction Award at the
Media Architecture Biennale Beijing China.
2017 Arena 1st Prize in HUK (Hacking Urban Furniture Competition) ZKU / Center for Art and
Urbanistics, Berlin.
2008 Marler Video Installation Prize, Skulpturenmuseum Glaskasten Marl.
2006 Franklin Furnace Fund for Performance, NYC.
2004 Palmarès du 35e Concours Internationaux de Musique et d’Art Sonore Electroacoustiques de
Bourges.
2002 Grand Prix International Video Danse (honorable mention).
1995 European Award for Street Theatre, Holzminden.
1992 Marketplace for Projects Competition „Mauer im Kopf“ (The Wall in Your Head) for
Speakers Memorial (Speakers Denkmal).
1991 Prix Ars Electronica, Acknowledgment for Interactive Art: Audio Ballerinas.
1983 2nd Prize, Speakers Wall, Overcoming the Wall Competition, Haus am Checkpoint Charlie, Berlin
(catalog).


Grants / Residencies:
2018 Berlin Kulturhaupstadt Fonds Grant for Arena.
2016 Grant from the City of Berlin for New Music and Sound Art.
2011 DIVA artist residency in Aarhus, Denmark.
2010 Artist-in-Residence at MuseumsQuartier Vienna.
2006 Composer-in-Residence, Schloss Wiepersdorf, Brandenburg, Germany.
2002 AUDIO PEACOCKS, Artist in Residence, Lieux Publics, Marseille.
1999 Hull Time Based Arts, UK.

Vita

CV : Benoît Maubrey
1952 geboren in Washington DC
1975 Bachelor of Arts Diploma von Georgetown University
seit 1979 in Berlin.
Seit 1991 arbeitet und wohnt in Berlin und in Baitz /Brandenburg.


2019 Speakers Arena, Kulturhaupstadtfonds, Berlin.
-- Obelisk, Intersonanzen Festival, Potsdam, Germany.
2018 Obelisk, Cairotronica, Cairo.
-- Arena, Contemporary Art Forum Kitchener and Area, Canada,
2017 Field, Interim Festival, Grabenstetten (Schwäbische Alb) Germany.
2016 Karaoke Torii, Kamiyama, Japan.
2015 Shrine, Kobe Biennale, Japan.
-- Audio Guillotine, Brno International Music Festival, Czech Republic.
-- Erratiker, Kunstpflug eV, Baitz.
2014 Gateway, MaerzMusik, Berliner Festspiele.
2013 Audio Igloo, Skulpturenmuseum Glaskasten Marl.
-- The Cube, Hard Rock Hotel, Palm Springs, CA.
2012 ZKM/Karlsruhe, Sound as a Medium of Art.
-- STATT FARBE: LICHT Festival Bauhaus/Dessau.
2011 SPOR festival Aarhus, Ballet a Larsen Project.2011 ACCROCHE-COEURS FESTIVAL, Le Quai/ Angers.
-- SPOR festival Aarhus, Ballet a Larsen Project.
2010 TonSpur Expanded: the Loudspeaker/Vienna, the AUDIO GUILLOTINE.
-- ObArt Festival,Kirschau/Bautzen, SORBEN 3000 (Performances) and SPEAKERS GATE.
-- Zero1 Festival, San Jose Biennale, San Jose Ca.
2009 Berlinische Galerie, Berlin.
2008 MOSTRA DES ARTES SESC/ Sao Paolo, Brazil.
-- Hohenrausch Festival/ Rostock.
-- MUSICA EX MACHINA/ Bilbao.
2007 IM AUGE DES KLANGS , Schloss Moyland/ Joseph Beuys Archive.
-- INGENUITY, Cleveland Festival for Arts and Technology.
-- Digital Arts Week, Zurich.2006 ROBODOK Festival, Amsterdam.
-- Taipei Digital Arts Festival, Taiwan.
-- Sitelines Festival, NYC.
-- SIGGRAPH, Boston.
-- Digital Arts Week, Zurich.
2005 CORPUS Festival, Brugge, Belgien.
-- The ELECTRONIC GUY solo Tour, Vancouver (Video In), NYC (Location 1).
-- Die Blaue Nacht, Nurnberg.
2004 “Sonoric Atmospheres/Ostseebiennale der Klangkunst.
-- AUDIO IGLOO, sound sculpture in the Singuhr-Hörgalerie, Parochial Church/Berlin.
-- Thailand New Media Art Festival/Bangkok.
-- "Soundscape & Shadow" Musikfestival ,Denkmalschmiede Höfgen.
-- Lowlands Festival., Holland.
-- LEM Festival (Gracia Territoria Sonor), Barcelona.
-- BUGA Park Potsdam, AUDIO PEACOCKS, gARTen event.
2002 AUDIO BALLERINAS, Location One, NYC.
-- HIGH FIDELITY production, Musiktheatre im Revier, Gelsennkirchen (co-production mit Berndt Schindowski).
-- AUDIO PEACOCKS, Artist in Residence at Lieux Publics, Marseille.
-- Hamburger Bahnhof, Museum fuer Gegenwartskunst, Berlin.
2001 KunstMuseum / Wolfsburg
-- Berliner Festspiele.
-- New Haven Festival for Arts and Ideas.
-- Seoul Performing Arts Festival.
-- Medi@terra, Athens.
-- Musee des Arts et Industrie, Saint-Etienne.
-- FETA Festival, Gdansk.
2000 Monaco Dance Danses Forum, Montecarlo.
-- Tollwood Festival, Munich.
-- Postdamer Musikfestspiele, Potsdam.
1999 IDAT (International Dance and Technology Conference),Phoenix, Arizona.
-- Danzdag, Kulturhus Aarhus, Denmark.
--“Audio Ballerinas and Electronic Guys“ , Theatre am Hallesches Ufer / Berlin.
-- AUDIO IGLOO, commissioned electro-acoustic sculpture at Hull Time Based Arts, UK.
-- Les Nuits Savoureuses de Belfort, France.
1998 MALTA Festival , Poznan, Poland.
-- Stockton Riverside Festival, UK.
-- International Symposium for Elecronic Arts, Chicago.
-- "Audio Ballerinas and Electronic Guys" USA tour, The Kitchen (NYC).
-- MALTA Festival,Poznan, Poland.
-- Stedelijk Museum, Amsterdam
1996 Sound Art Festival, Krakow.
1997 AUDIO GEISHAS, ICC-NTT Tokyo City Opera House.
-- ISEA, Chicago.
-- Ostranenie Festival, Stiftung Bauhaus / Dessau.
-- XIX International Triennale Exhibition of Milan.
-- SONAMBIENTE Sound Art Festival, Academy of Arts, Berlin.
-- International Street Theatre Festival, Holzminden (1st Prize for "Mobility and Flexibilty").
-- "Audio Ballerinas and Electronic Guys" Tour/ USA, The KITCHEN (NYC), Scena Theatre (Washington, D.C.), Buskers Fare (NYC).
-- KRYPTONAL Festival, Berlin.
-- 38eme Rugissants, Grenoble.
1995 Krakow (THE KRAKOVIAN MEETINGS ).
-- Sound Art Festival, Hannover.
1994 "Audio Drama", Theatre zum Westlichen Staathirschen, Berlin.
-- International Symposium for Electronic Art, Helsinki.
--"Audio Drama", co-production with Theatre zum Westichen Staathirschen, Berlin.
-- German Television Video Prize, SWF, Baden-Baden.
1993 MEDIALE, Hamburg.
-- Art and Computers, University of Moscow.
-- "Augenlied", Schloß Pluschow, Mecklenburgische Künstlerhaus.
-- BECK Forum, Munich.
-- ULTIMA Festival, Oslo.
1992 Cleveland Performance Festival, Ohio.
-- The Night of Electricity, Rotterdam.
-- TISEA, Sydney.
1991 European Land Art Biennale, Cottbus, Germany.
-- Interferenzen Exhibition in St. Petersburg,
1990 Festival les Arts au Soleil,, Aeronef Lille, France.
-- Sound Symposium, St. John's, Newfoundland.
-- "Urbane Aboriginale", Berlin.
1989 Festival PERSPECTIVES, Saarbrücken.
1988 Festival des Arts Electroniques, Rennes, France.
--"Parcours Sonores", Musée de La Villette, Paris.
-- Festival of Europeen Street Theatre, Aurillac, France.
1987 STEIRISCHE HERBST, Graz, Austria.
-- Galerie Giannozzo. Berlin.
1986 ARS ELECTRONICA, Linz, Austria.
-- The Mattress Factory, Pittsburg, Pa.
-- Berlin Atonal Festival.
1985 Bundesgartenschau 85, Berlin.
-- "Berlin in the Gasteig Art Center", Munich.
-- Alternativa IV, Lisbon.

Awards: Prix Ars Electronica 1991 (Anerkennung) , European Award for Street Theatre/Holzminden 1995, Franklin Furnace Fund for Performance NYC 2006, Palmarès du 35e Concours Internationaux de Musique et d’Art Sonore Electroacoustiques de Bourges 2004 (the LINE) and 2009 (CyberBirds), Grand Prix International Video Danse 2002 (Mention Speciale). Marler Video Installations Preis 2008, Skulpturenmuseum Glaskasten Marl.

Grants: 1999 Hull Time Based Arts, UK.
2006 Composer-in-Residence, Schloss Wiepersdorf, Brandenburg, Germany.
2010 Artist-inResidence at MuseumQuartier Vienna.
2011 DIVA artist residency in Aarhus, Denmark.

Bibliography:
LEONARDO, Vol.28, No.2, pp.93-97, 1995, Audio Jackets and Other Electroacosutic Clothes.
BENOIT MAUBREY/ DIE AUDIO GRUPPE, catalog 1985.
Die Audio Gruppe 1982-1998, catalog 1989.
-- PERFORMANCES WITH ELECTROACOUSTIC CLOTHES, DVD 2007.
-- KLANG und BEWEGUNG, Berichte aus der Musikwissenschaft, Shaker Verlag ISBN 3-8322-2270-7-
-- Techno Textiles: Revolutionary Fabrics for Fashion and Design (9780500280966): Sarah E. Braddock, Marie O'Mahony.
-- See Yourself Sensing from Madeline Schwartzman, June 2011m Black Dog Publishing, London.


Workshops / Guest artist lectures:
Oberlin College, Concordia University, Johns Hopkins University, Virginia Commonwealth University, Dresden Academy of Arts , Academy of Arts Enschede, Simon Fraser University, George Washington University. MIT Media Lab, IDEA Center Colorado College.